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Staatsminister Dr. Fritz Jaeckel zu Besuch in der Lausitz

Am 13. Juli 2016 begann sein Besuch im Kloster St. Marienstern. Dr. Fritz Jaeckel sowie die weiteren Gäste wurden von der Priorin Schwester Gabriela begrüßt. Sie vertrat die im wohlverdienten Urlaub weilende Äbtissin Philippa. In dem anschließenden Gespräch informierte die Priorin den Gast über Aktuelles aus dem Leben des Konvents und des Klosters. So konnte sie ihm berichten, dass am 15. August, zum Fest Mariä Himmelfahrt die Feier der ewigen Profess für Schwester Cora eine große Freude für die Schwestern ist.

Weniger erfreulich, aber auch kein Weltuntergang, sind die Schäden, die die Unwetter in den zurückliegenden Wochen auch im Klosterwald, aber auch am Kloster direkt – mehrere Bäume stürzten auf die Klostermauer – angerichtet haben.

An das Gespräch mit der Priorin schloss sich der Besuch des Ernährungs- und Kräuterzentrums an. Beim Rundgang konnte Cornelia Waurick, die Verantwortliche für den Garten, dem Staatsminister erläutern wie viele hundert unterschiedliche Pflanzen auf der 6.000 m² großen Fläche in unterschiedlichen Gartenbereichen gezeigt werden. Sie stellte auch die enge Verbindung und die Aufgabe des Gartens für den Projektunterricht heraus, machte dabei deutlich, wie wichtig es ist, den Kindern aber auch den anderen Besuchern zu verdeutlichen, wie wertvoll und gut unsere Lebensmittel sind, wie viel Mühe es macht sie zu erzeugen und in hoher Qualität den Menschen für ihre gesunde Ernährung zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss an den Gartenrundgang informierten die Mitarbeiter vom Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen e. V. (CSB) und vom Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. den Staatsminister über einige Projektvorhaben, so u. a. über ein INTERREG-Projekt zum Thema „Lebensmittel sind wertvoll“, das bevorstehende Landeserntedankfest vom 16. bis 18. September in der Stadt Torgau.

Danach wurde das Museum Margarethenhütte in Großdubrau besucht. Die Beigeordnete des Landratsamtes Bautzen Birgit Weber konnte dem ansässigen Verein einen Förderbescheid in Höhe von 30.000 € übergeben. Damit ist es möglich dringende Reparaturen am Dach zu bewerkstelligen, den Eingang behindertengerecht umzubauen und zwei Fenster im Keramikatelier auszutauschen.

Die dritte Station führte nach Hoyerswerda in die Kinder- und Jugendfarm des CSB. Gleich zu Beginn des Besuches bedankte sich Liane Semjank, Leiterin der Farm, bei Jörg Scharfenberg und den Mitgliedern des Stiftungsrates der Lausitzer Seenland Stiftung, für 10.000 €, welche die Stiftung zur Ertüchtigung bzw. Neuanschaffung eines Teils des Zaunes der Farm sowie des Eingangstores zur Verfügung gestellt hat. Die Kinder und Liane Semjank konnten dem Staatsminister viel Interessantes und Neues berichten. Es wurden die Projekte „Lebensmittel sind wertvoll“ und „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“ vorgestellt. Die Zirkuskinder zeigten ihr Können beim Umgang mit Diabolos. Das weckte das Interesse des Staatsministers und er versuchte sich selbst daran, musste aber feststellen, dass es gar nicht so einfach ist.

Von Hoyerswerda führte der Weg nach Geierswalde an den gleichnamigen See. Im Restaurant Leuchtturm erläuterten die Verantwortlichen vom Inklusionsstützpunkt Sailing Team Germany ihre Arbeit mit Sportlern mit Handicap. Beeindruckt zeigte sich der Staatsminister von den bereits erzielten Erfolgen bei nationalen Meisterschaften, da er selbst passionierter Segler ist. Der 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e.V. möchte nun den nächsten richtungsweisenden Schritt in die Zukunft gehen und ein Mehrzweckgebäude errichten. Damit sollen die Bedingungen geschaffen werden, um Inklusion und Sport noch besser zu ermöglichen. Gemeinsam wurden Fragen der Umsetzung und der Finanzierung besprochen. Der Minister und die anwesenden Abgeordneten sagten dabei ihre Unterstützung zu.

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