Kohlrabi und Co. – auch verwachsen wertvoll!

Sensorik-Test zu suboptimalem Gemüse auf Sommermarkt in Königswartha

Der Marktplatz in Königswartha war am 23. Juni 2017 Schauplatz für saisonale, regionale Produkte. Passend zum Start in die Sommerferien gab es von regionalen Erzeugern und Verarbeitern heimische Spezialitäten für den Grill, frisches Sommergemüse und -obst, Fisch, Honig, Marmeladen, Gärtnereiprodukte sowie Käsespezialitäten.
Mit vor Ort war auch die Initiative „Lebensmittel sind wertvoll“. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden, Professur für Lebensmitteltechnik, führte das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. mit den Marktbesuchern Sensorik-Tests zu verwachsenem Gemüse durch. Ob aufgeplatzter Kohlrabi oder unförmiges Radieschen – die Teilnehmenden beantworteten bei dem Test diesbezüglich Fragen zu ihrem Kaufverhalten und ihrer Wertschätzung von Lebensmitteln. Dazu gab es Tipps zur Verwendung suboptimaler Lebensmittel sowie zur Lagerung.
Von der Erzeugung über die Lagerung bis hin zu Verarbeitung und Verzehr – auf dem Markt in Königswartha gab es neben qualitativ hochwertigen Lebensmitteln jede Menge Informationen aus erster Hand. Auch ohne Model-Maße machten die verwachsenen Früchte dabei eine gute Figur.

Verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln ist keine Zauberei

Schüler der Oberschule Wittichenau kochen mit regionalem Spitzenkoch 

Dem Aufdruck auf ihren Kochschürzen – Zauberlehrling - machten die Schüler der Klassenstufe 9 der Oberschule Korla Awgust Kocor Wittichenau alle Ehre. Gemeinsam mit dem regionalen Spitzenkoch Axel Göber zauberten sie für ihre Mitschüler und Lehrer im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind wertvoll“ ein leckeres Sommergericht. Dabei erfuhren sie vom Küchenchef des Barockschlosses Rammenau neben so manchem Kochtipp auch viel Wissenswertes zum Umgang mit und zur Lagerung von Lebensmitteln.

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Schokolade getestet und Kochen mit regionalem Spitzenkoch gewonnen - Oberschule Wittichenau freut sich auf Kochevent

Zum Frühlingsmarkt am 7. April 2017 in Wittichenau nahmen mehr als 60 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Wittichenau an einem Sensorik-Test teil. Dieser wurde im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind wertvoll“ von der Professur für Lebensmitteltechnik der Technischen Universität Dresden und dem Christlich-Sozialen Bildungswerk Sachsen e.V. durchgeführt. Neben der Beurteilung und Verkostung von Schokolade mit Fettreif beantworteten sie auch Fragen zu Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum. Damit haben die Schülerinnen und Schüler nicht nur zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn beigetragen sondern auch neue Geschmackserfahrungen und ein Kochevent in ihrer Schule gewonnen.

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Für jeden Geschmack etwas!

Markt in Wittichenau bot regionale Produkte und Sensorik-Tests zu suboptimalen Lebensmitteln

Am 7. April 2017 wurde der Wittichenauer Marktplatz zum Schaufenster für regionale Produkte. Dabei stellten Direktvermarkter, Erzeuger und Verarbeiter aus der Region ausgewählte regionale Spezialitäten vor und gaben kulinarische Tipps und Anregungen für die Frühlingszeit.
Ebenfalls vor Ort war die Initiative „Lebensmittel sind wertvoll“. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden, Professur für Lebensmitteltechnik, führte das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. mit den Marktbesuchern Sensorik-Tests durch. Trotz Dauerregen beteiligten sich die Marktbesucher rege an der Beurteilung von suboptimalen Lebensmitteln – wie z.B. angeschlagenen Äpfeln und braunen Bananen.
Für die Schüler der Oberschule Korla Awgust Kocor Wittichenau war ein Höhepunkt an diesem Freitag der Sensorik-Test mit Schokolade. Neben der Beurteilung und Verkostung von Schokolade mit Fettreif beantworteten sie auch Fragen zu Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum.
Ob süß oder herzhaft, innovativ oder traditionell – auf dem Markt in Wittichenau konnten sich die Besucher von der Qualität und den Vorteilen regionaler Lebensmittel überzeugen und haben mit ihrer Teilnahme an den Sensorik-Tests zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn beigetragen.

(Fotos unten: T. Kellermann)

Lebensmittel sind wertvoll – ein wichtiges Thema in Sachsen und Niederschlesien

Am 24. März 2017 traf sich wieder der sachsenweite Arbeitskreis „Lebensmittel sind wertvoll“, der aus Vertretern von Vereinen, Verbänden und Institutionen aus dem Freistaat besteht. Dieses Mal fand das Treffen im Rahmen der Messe „Dresdner Ostern 2017“ statt, wo sich der Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde e.V.“ unter dem Thema „Lebensmittel sind wertvoll – So schmeckt es aus dem Kleingarten“ präsentierte. Damit konnte die sehr gute Kooperation mit dem Landesverband Sachsen der Kleingärtner e.V. (LSK) öffentlichkeitswirksam bekanntgemacht werden. Nicht zuletzt dank des Engagements des Vizepräsidenten des LSK, Udo Seiffert, sind in diesem und kommendem Jahr verschiedene Aktionen mit den Kleingärtnern geplant, um eine breite Öffentlichkeit für die Wertschätzung von Lebensmitteln zu sensibilisieren. Die Ansatzpunkte dafür zeigte Udo Seiffert sowohl in seinem Vortrag sowie beim anschließenden Rundgang über die Ausstellungsfläche auf der Messe.

 

Um die Wertschätzung von Lebensmitteln in Ostsachsen und Niederschlesien ging es bereits einen Tag zuvor in Breslau. Hier trafen sich am 23. März 2017 die Partner des Projektes „Lebensmittel sind wertvoll – Netzwerk für nachhaltige Ernährung in der Euroregion Neisse“: das Christlich-Soziale Bildungswerk Sachsen e.V. (CSB) – als Projektträger – sowie die Naturwissenschaftliche Universität Breslau und die TU Dresden, Institut für Naturstofftechnik/ Professur für Lebensmitteltechnik. Die Vertreter der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau informierten dabei über ihre Bereiche der Forschung, Lehre und Weiterbildung und stellten bei einem Rundgang das Institut für Ernährungswissenschaften vor. Dabei wurden weitere Projektansätze zu diesem Thema diskutiert. Diese sollen bei dem ersten Treffen des polnisch-sächsischen Arbeitskreises Anfang Juni in Schmochtitz vertieft werden.

Die Förderung des Projektes erfolgt über den „Kleinprojektefonds INTERREG Polen - Sachsen 2014-2020“ vom 01.03.2017 bis 28.02.2018.

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