Soziales und demografische Entwicklung im ländlichen Raum

Der demografische Wandel verbunden mit Bevölkerungsrückgang und Zunahme der älteren Generation ist ein seit langem bekanntes Phänomen und stellt vor allem für den ländlichen Raum eine große Herausforderung dar. Dort haben die demografischen Veränderungen auf fast alle Lebensbereiche großen Einfluss und erfordern eine Vielzahl unterschiedlicher Anpassungsstrategien. Eine kritische Auseinandersetzung mit den demografischen Entwicklungen und ihren Folgen ist daher für den ländlichen Raum von hoher Bedeutung. Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die sich bereits mit den Konsequenzen des demografischen Wandels und Möglichkeiten der Regulierung beziehungsweise Gegensteuerung beschäftigen. Gute Beispiele und Projekte sowie weniger erfolgreiche Vorhaben sind dabei den Akteuren in Erinnerung geblieben oder aber völlig unbekannt. Der Transfer von Informationen und die Kommunikation über Initiativen und ''Good-Practice-Beispiele'' werden deshalb als erforderlich angesehen, um Strategien in den Regionen weiterzuentwickeln oder neue Anregungen in die Projektarbeit aufzunehmen. Das Christlich-Soziale Bildungswerk unterstützt den Wissenstransfer sowie Initiativen und Projekte in den Bereichen Soziales und Demografische Entwicklung. Kaum eine gesellschaftliche Entwicklung hat so viele Facetten und so zahlreiche Auswirkungen wie der demografische Wandel: Vom Altern und Schrumpfen der Bevölkerung, dem Wandel des Zusammenlebens innerhalb der Familien und neuen Formen des Zusammenlebens. Die Gesellschaft verlangt hohe Mobilität und Flexibilität. Dazu wird die Familie als zuverlässiges soziales Netzwerk dringend gebraucht, aber ist diese große Aufgabe von den kleiner gewordenen Kernfamilien überhaupt leistbar? Da braucht es Orte und Angebote, die es ermöglichen, die Begegnung zwischen den Generationen wieder zu beleben und die bei fehlenden familiären Strukturen Hilfe und Unterstützung geben können. Auch die vielen Vereine, ob im sozialen oder kulturellen Bereich, spüren die Veränderungen durch Nachwuchssorgen. Und für manche Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, Fachkräfte zu bekommen, selbst die Besetzung von Lehrstellen ist zum Teil schwierig. Die Gemeinden im ländlichen Raum stehen vor der Aufgabe, gerade den jungen Familien eine Bleibeperspektive zu geben und für die Älteren die Daseinsvorsorge zu sichern. Allein mit staatlichen Vorgaben wird es schwierig, Lösungswege aufzuzeigen. In den Köpfen muss die Überzeugung reifen, dass von den notwendigen Veränderungen die eigene Zukunft und die der Enkel und Urenkel abhängt. Die Menschen müssen sich auch selbst für eine gemeinsame und lebenswerte Zukunft in ihrer Heimat stark machen. Dabei soll die Erfahrung und das Wissen der Älteren einbezogen werden, es wird gebraucht! Die Projektbeispiele - good-practice - zeigen auf, wie Akteure vor Ort aus ganz unterschiedlichen Regionen mit ihren Ideen und ihrem Engagement helfen, diesen Wandel zu gestalten.

Projekte und Initiativen

Good-Practice-Beispiele
          Soziales
          Infrastruktur
          Bildung und Kultur
          Bundesmodellprogramm Mehrgenerationhäuser
          Mehrgenerationhäuser im ländlichen Raum
          Studien und Veröffentlichungen

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